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Unser stolzer Freund der “Mandarin”

Die Mandarinente gehört zu den Glanzenten, deren Name vom  metallischen Glanz ihres Gefieders stammt. Sie zählt zu den mittelgroßen Enten und erreicht eine Körperlänge von bis zu 45 cm. Den prächtigen,  bunten Erpel erkennt man leicht an seinem großen-metallischen Schopf, dem  kastanienbraunen “Backenbart”, dem großen weißen Überaugenstreifen und  den auffallend großen orangefarbenen Flügelfedern, die segelartig  aufgestellt sind. Der Kopf wirkt verhältnismßig groß. Die Männchen  weisen keine Farbvariabilitäten auf, jedoch sind die Kopfschmuck- und  Segelfedern unterschiedlich ausgebildet. Im Ruhekleid weisen die Erpel der Mandarinente viele Gemeinsamkeiten  mit dem Federkleid der Weibchen auf. Bei ihnen sind jedoch Brust und  Flanken klarer gelbbraun gezeichnet. Der Rücken ist etwas dunkler und  der Schnabel ist matt karminrot. Mandarinenten beginnen ab Mitte Mai mit dem Gefiederwechsel ins Ruhekleid. Es erfolgt zunächst die  Kleingefiedermauser. Dann werden die Steuerfedern durchgemausert und im  Juli erfolgt der Abwurf der Schwingenfedern. Die Enten sind dann für  etwa einen Monat flugunfähig. Der Wechsel ins Prachtkleid beginnt Ende August.

Das graubraune Weibchen ist vergleichsweise unscheinbar, hat einen  weißen Augenring mit einem verlängerten Lidstrich, ein weißes Kinn und  eine gefleckte Unterseite. Die Weibchen sind leicht mit den Weibchen der Brautente zu verwechseln. Die Weibchen der Mandarinente sind insgesamt kleiner  und sind verglichen mit Brautentenweibchen an der Flanke gröber gefleckt und haben einen schmaleren weißen Augenring. Der Kopf ist grau und  nicht grünlich. Die Armschwingen haben außerdem einen grünlichen Spiegel und weiße Spitzen. Auch beim Weibchen sind die Flankenfedern auffallend groß und rundlich. Beim Weibchen beginnt die Mauser nach dem Brutende.  Die Mauser verläft daher einen Monat nach der des Erpels.

Im Flug ist bei beiden Geschlechtern der dunkelgrüne Spiegel  sichtbar. Der kleine und spitze Schwanz ist jedoch das auffallendste  Merkmal, an dem fliegende Mandarinenten erkannt werden können.

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